Schwarze Löcher

Schwarze Löcher verbiegen in ihrer Umgebung Raum und Zeit. Sie können entstehen wenn massereiche Sterne sterben. Die Schwerkraft eines Schwarzen Loches ist so stark, dass sogar Licht sich nicht mehr davor retten kann. Schwarze Löcher saugen  Materie  und Strahlung aus ihrer Umgebung an.

Selbst in der Milchstraße vermutet man Milliarden von Schwarzen Löchern. Im Zentrum der Milchstraße gibt es ein supermassereiches Schwarzes Loch.

Da auch Licht ein Schwarzes Loch nicht mehr verlassen kann, ist ein solches Objekt unsichtbar. Dadurch kommt der Name "Schwarzes Loch" zustande. Aber es macht sich durch seine Schwerkraft bemerkbar. Infolge der Rotation des Schwarzen Loches bildet sich in seiner Umgebung eine Scheibe aus Materie, welche von ihm angezogen worden ist. Je näher die Materie dem Schwarzen Loch kommt, umso schneller wird sie von ihm angezogen. Die Materie heizt sich enorm auf und sendet am Ende Röntgenstrahlung aus.

Die nicht sichtbare Grenze eines Schwarzen Loches nennt man Ereignishorizont. Es ist die Grenze der Entfernung vom Massenzentrum eines Schwarzen Loches,in dem die Fluchtgeschwindigkeit gleich oder größer ist, als die der Lichtgeschwindigkeit (300.000.000 m/s).