Programm zur Langen Nacht der Wissenschaften 2017

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Da sich im aktuellen Flyer zur Langen Nacht der Wissenschaften 2017 der ein oder andere Fehler eingeschlichen hat, hier nochmal für alle Interessierten unser Programm:

Das Universum vor der Haustür - Plakatausstellung

  • 23.06.2017 von 17.00 bis 01.00 Uhr
  • 1. OG, HS 4, R 1.43, Von-Seckendorff-Platz 3/4

Die Ausstellung zeigt amateurastronomische Aufnahmen von Mitgliedern der Gesellschaft für astronomische Bildung e. V. und der Astronomischen Station „J. Kepler“ Halle-Kanena e. V.

Öffentliche Beobachtung

  • 23.06.2017 von 17.00 bis 01.00 Uhr
  • an der Ecke von Karl-Freiherr-von Fritsch-Straße und Theodor-Lieser-Straße

Mit verschiedenen Teleskopen können Sie Sterne, Planeten, Galaxien und vieles mehr mit eigenem Auge bestaunen. Dabei werden hilfreiche Beobachtungstipps gegeben.

ASTROlino-SternGuckerZeit für ALLE

  • 23.06.2017 von 17.00 bis 17.45 Uhr
  • 1. OG, HS 4, R 1.43, Von-Seckendorff-Platz 3/4

Dort wo normalerweise die Studis die Uni-Bänke drücken, zeigen die Kinder der Astronomie-AG „ASTROlinos“ gemeinsam mit ihren AG-Leitern die hellsten Sterne und Planeten, welche zurzeit über Halle zu sehen sind. Vom Planeten Jupiter bis zum Blauen Riesenstern werden die Gestirne immer auf Augenhöhe mit den jungen Besucherinnen und Besuchern erklärt. Wer mitmachen möchte, kann die jungen Weltraumforscher bei ihrer interaktiven Präsentation sogar unterstützen und das ein oder andere Experiment mitgestalten. Mit dem LINOskop steht außerdem ein richtiges Fernrohr parat, dass die ASTROlinos zeigen und erklären werden.

/// Referent: ASTROlinos, Dirk Schlesier, Inga Schlesier (GAB)

Die Sterne über Halle

  • 23.06.2017 von 18.00 bis 18.20 Uhr, 19.30 bis 19.50 Uhr, 21.00 bis 21.20 Uhr, 22.20 bis 22.40 Uhr
  • 1. OG, HS 4, R 1.43, Von-Seckendorff-Platz 3/4

Sonne, Mond und Sterne – was kann alles im Sommer über Halle am Himmelszelt entdeckt werden? Erfahren Sie es auf spannende und lustige Art von unseren Referenten.

Als der blaue Planet noch wie Europa war - eine Reise zur Totalvergletscherung der Erde

  • 23.06.2017 von 18.40 bis 19.10 Uhr
  • 1. OG, HS 4, R 1.43, Von-Seckendorff-Platz 3/4

GAB-Mitglied Achim Jaroschinsky führt in seinem Vortrag den interessierten Zuhörern unseren Heimatplaneten in einem Zustand vor, wie sie ihn wohl noch nicht kannten und nur mit einer globalen Eiszeit in Verbindung bringen können. Wir dürfen gespannt sein!"

/// Referent: Achim Jaroschinsky (GAB)

Astrofotografie in Halle

  • 23.06.2017 von 20.10 bis 20.40 Uhr
  • 1. OG, HS 4, R 1.43, Von-Seckendorff-Platz 3/4

Weit entfernte Galaxien und Kugelsternhaufen in Halle fotografieren? Das geht? Bernd Schmidt zeigt in seinem Vortrag, mit welcher Ausrüstung er arbeitet und welche Objekte er fotografiert. Dabei präsentiert er natürlich auch seine besten Aufnahmen von Messier-Objekten und nimmt die Besucher mit auf eine beeindruckende Reise durch das Universum.

/// Referent: Bernd Schmidt (Astronomische Station Kanena)

Gravitationswellen - wenn A. Einsteins Raumzeit schwingt

  • 23.06.2017 von 21.35 bis 22.05 Uhr
  • 1. OG, HS 4, R 1.43, Von-Seckendorff-Platz 3/4

Am 14. September 2015 wurden die von Albert Einstein schon 1916 vorhergesagten Gravitationswellen erstmals direkt nachgewiesen. In dem Vortrag wird erklärt, was Gravitationswellen sind, warum sie sich so schwer beobachten lassen und warum sie als neues Fenster zum Weltall angesehen werden. Aus der Allgemeinen Relativitätstheorie folgt, dass eine heftige Beschleunigung großer Massen die Raumzeit zum Schwingen bringt. Diese Schwingungen breiten sich als Wellen mit Lichtgeschwindigkeit aus. Aber sie sind so schwach, dass Einstein an ihrer Nachweisbarkeit zweifelte. Mit den LIGO-Detektoren in den USA ist es gelungen, die Gravitationswellen der Verschmelzung von zwei Schwarzen Löchern zu "sehen", die 36 beziehungsweise 29 Mal so schwer wie unsere Sonne waren. Weitere Detektoren werden zurzeit entwickelt, um andere sonst nicht sichtbare Ereignisse im Universum zu erkunden.

/// Referent: Jan Kantelhardt (GAB)

Exoplaneten - Auf der Suche nach neuen Welten

  • 23.06.2017 von 23.10 bis 23.40 Uhr
  • 1. OG, HS 4, R 1.43, Von-Seckendorff-Platz 3/4

Innerhalb weniger Jahre wurden in nur kleinen Himmelsbereichen tausende Exoplaneten entdeckt. Es stellte sich heraus, dass eine große Mehrzahl dieser Exoplaneten Bestandteile von ganzen Planetensystemen sind oder sich sogar in Mehrfachsternensystemen befinden. Interessanterweise weisen die entdeckten Exoplaneten hinsichtlich ihrer Größe, Umlaufzeit und der vorhergesagten Beschaffenheit ihrer Oberfläche eine bemerkenswert große Vielfalt auf. Mittlerweile konnten auch schon erdgroße Exoplaneten beobachtet werden von denen sich einige sogar in der habitablen Zone um ihren Zentralstern befinden. So ist es wohl nur noch eine Frage Zeit bis man andere belebte Welten entdeckt.

/// Referent: René Schlesier (GAB)