Die GAB bei der Langen Nacht der Wissenschaften 2014

Mit einem großen Feuerwerk endete die "Lange Nacht der Wissenschaften 2014" in Halle.

Es ist schon jahrelange Tradition, dass sich unser Verein bei dieser Veranstaltung präsentiert. In diesem Jahr jedoch war es für uns neu, dass wir ohne Planetarium auskommen mussten.

Glücklicherweise haben wir nach dem verheerenden Hochwasser 2013 ein vorübergehendes Domizil am Geologischen Institut der Universität Halle erhalten. Dort konnten wir den Besuchern der "LNdW" das Thema Amateurastronomie etwas näher bringen.


Zu jeder vollen Stunde haben Dirk und Inga den aktuellen Sternhimmel über Halle erklärt. Dafür mussten sie aber tief in die Trickkiste greifen, da ein echtes Planetarium ja nicht zur Verfügung steht.

Dirk beim Erklären des halleschen Sternhimmels, anhand einer virtuellen Sternkarte Inga erklärt auch zu später Stunde immer und immer wieder, welche Sterne am Himmel sichtbar sind.
Sternfreund Jürgen hat in einer weiteren Veranstaltung über die Forschung nach ausserirdischem Leben informiert und welche Voraussetzungen nötig sind, damit auf anderen Planeten Leben möglich wäre.

Der Hörsaal war bei den Vorträgen zur Amateurastronomie, der Raumfahrt, die Suche nach ausserirdischem Leben und dem "Sternhimmel über Halle" bis auf den letzten Platz gefüllt.

Der Hörsaal war trotz WM-Fußballspiel der deutschen Mannschaft bei jeder Veranstaltung voll belegt, sodass wir bis kurz vor Mitternacht insgesamt etwa 600 Zuhörer und Besucher gezählt hatten.
Dieser große Zuspruch für das Thema Astronomie unterstreicht die hohe Nachfrage für ein neues Planetarium als wissenschaftlich-kulturelle Bereicherung in Halle.


Auf der Wiese hinter dem Institut hatten wir, trotz Schlechtwetterprognose, zwei Teleskope aufgebaut. Siggi hatte sein spezielles H-Alpha-Teleskop mit und so waren auch Protuberanzen auf der Sonne zu bewundern.

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Die Starts mit der Wasserrakete sorgten zudem bei den Gästen für großes Interesse und enormen Andrang.

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Zu Gast hatten wir dieses Mal auch die Sternfreunde aus der Astrostation Kanena, die sich mit eigenen Vorträgen über die moderne Raumfahrt und die Möglichkeiten der Amateurastrofotografie beteiligten.

Der Hörsaal war bei den Vorträgen zur Amateurastronomie,


Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal für die freundliche Unterstützung bei der Martin-Luther-Universität und dem Geologischen Institut bedanken.

Da auch der Nachbar, das Geografische Institut, von der Schließung bedroht ist, gab es vor Ort eine Unterschriftenaktion gegen die Schließungspläne. Man kann die Onlinepetition hier einsehen.