Beiträge zur Astronomie- und Kosmologiegeschichte

Hallo Ihr Interessenten und Sternenfreunde!

In unregelmäßigen Abständen will ich, soweit es die Zeit erlaubt, mit Beiträgen zur Astronomie- und Kosmologiegeschichte unser neues Angebot der Kommunikation im Verein und mit einer hoffentlich mehr als bisher für unsere Belange zu sensibilisierenden Öffentlichkeit zum nachdenken, zum erinnern wie auch zu weitergehender Beschäftigung mit den jeweiligen Themen anregen. Um nicht die Bodenhaftung völlig zu verlieren, sollen sich die Ausführungen an Personen orientieren, die sich um die Astronomie und die Kosmologie verdient gemacht haben und deren Werk auch heute noch von Bedeutung und Interesse ist. Ob die Beiträge dann jeweils auf die Qualität von Vorträgen erweitert werden sollen, ist noch nicht entschieden.

Um mich kurz denen vorzustellen, die mich noch nicht kennen, sei nur soviel gesagt: Von der Ausbildung her zwar Lichtjahre von physikalischen und astronomischen Themen entfernt, was bei Juristen nicht anders zu erwarten ist, beschäftige ich mich seit Jahrzehnten, nämlich seit der Schulzeit, intensiver aber erst seit 1983 mit diesem Wissens- und Forschungsbereich. Ich beschäftige mich Fächer übergreifend mit den Fragen, sodass Mathematik, Physik, Astronomie, Chemie, Biochemie und Biologie Hand in Hand gehen, auch wenn autodidaktisches Vorgehen im Angesicht der zu begreifenden Wissensmenge oft schmerzlich Grenzen aufweist, die es zu akzeptieren gilt. Nachdem ich den Weg zum Verein im Jahre 2012 gefunden hatte, stellte ich fest, welch großes Potenzial an Möglichkeiten, Engagement, Neugier und Wissen bei vielen Mitgliedern vorhanden ist. Das wirkt fast immer - und zwar gewissermaßen ansteckend.

Deshalb darf ich Euch heute ankündigen, mich in naher Zukunft im ersten Beitrag mit einem sehr bedeutenden, vielen jedoch gänzlich unbekannten Wissenschaftler, nämlich den 1958 verstorbenen und noch im Kaiser- und Königreich Österreich-Ungarn in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts geborenen Serben Milutin Milankovic, auseinanderzusetzen, der wichtige Arbeiten im Bereich des Energie- und Strahlungshaushalts der Erde, über die Periodizität der Vereisungen des blauen Planeten wie über die erheblichen Auswirkungen der Abweichungen der Exzentrizität in der Erdumlaufbahn, den Folgen der sogenannten Präzession (kreisförmiger Taumeltanz) wie der Nutation (Nickbewegung) der Erdachse auf das Klima geleistet hat. Die Beziehung zwischen Sonne und Erde wie die Methode, die auf die Erde auftreffende Energie unseres Zentralgestirns zu messen, beschäftigte Milancovic viele Jahrzehnte. Damit soll es heute aber bereits sein Bewenden haben! Hoffentlich sind viele von Euch dann von den kurzen Berichten angetan und können für sich daraus etwas geistig gewinnbringendes oder merkenswertes ableiten.

Es grüßt auf diesem Weg alle, die ihn begleiten wollen: Achim Jaroschinsky